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Die Pflegeversicherung (Sgb XI). Hintergrund Und Entwicklung Melanie Horstmann-Jungemann

Die Pflegeversicherung (Sgb XI). Hintergrund Und Entwicklung

Melanie Horstmann-Jungemann

Published September 17th 2007
ISBN : 9783638803212
Paperback
60 pages
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 About the Book 

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich VWL - Gesundheitsokonomie, Note: sehr gut, Bergische Universitat Wuppertal, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Es dauerte gut zwanzig Jahre, bis die Pflegeversicherung vonMoreStudienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich VWL - Gesundheitsokonomie, Note: sehr gut, Bergische Universitat Wuppertal, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Es dauerte gut zwanzig Jahre, bis die Pflegeversicherung von einer blossen Problemwahrnehmung zum funften Zweig der Sozialversicherung wurde. Das Pflegefallrisiko wurde durch die Einfuhrung der gesetzlichen Pflegeversicherung als allgemeines Lebensrisiko anerkannt und den vier etablierten Sozialversicherungszweigen fur die Risiken Unfall, Krankheit, Alter und Arbeitslosigkeit zur Seite gestellt. Die zunehmende Zahl der Pflegebedurftigen und die daraus entstandenen, teils erheblichen Probleme, die sich unter anderem dadurch ausserten, dass ein grosser Teil der Pflegebedurftigen auf Leistungen der Sozialhilfe angewiesen war, waren Gegenstand der anhaltenden Diskussion um die notwendige Absicherung im Pflegefall. Eine Verscharfung des Pflegeproblems wurde darin gesehen, dass sich die Zahl der Pflegebedurftigen durch die demographische Entwicklung noch erhoht, die Zahl der potenziellen Pflegepersonen hingegen rucklaufig ist. Unter dem Begriff Pflegebedurftigkeit ist die geminderte Fahigkeit zur Selbstbetreuung zu verstehen, es handelt sich um eine Situation der Hilflosigkeit, Unselbststandigkeit und des Autonomieverlustes. Pflegebedurftig ist, wer zur taglichen Korperpflege, Nahrungszubereitung und -aufnahme, Mobilitat und Haushaltsfuhrung nicht mehr selbststandig in der Lage ist und fur einzelne oder samtliche Verrichtungen fremde Hilfe benotigt. Diese Beeintrachtigungen konnen in jedem Lebensalter eintreten. Bis es zu dem Gesetz gewordenen Modell einer sozialen Pflegeversicherung kam, standen verschiedene Alternativen zur Diskussion. Einerseits stand die Schaffung einer aus allgemeinen Steuermitteln finanzierten offentlichen Pflegesicherung fur die gesamte Bevolkerung zur Debatte, andererseits die verbindliche Pflicht zur Begrundung einer privatversicherungsrechtlichen Vorsorge fur